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Sie hassen stumpf? Da sind sie nicht allein!
Auch den Köchen sind ihre Messer heilig. Sie achten peinlich darauf, dass sie immer scharf sind. Kein Wunder also, dass das "Messer schärfen" in ihrer Ausbildung einen wichtigen Platz einnimmt. Das Handwerkszeug muss in Ordnung sein, sagen die alten Küchenhasen, und recht haben sie!
Auch in der Küche zuhause fällt das Augenmerk auf die Messer. Denn wer kennt nicht den Kampf mit der zähen Tomatenhaut? Ist das Messer stumpf, schneidet es nicht. Und ist es schartig, wird jeder Schnitt unpräzise.
Abhilfe können Sie leicht schaffen: Ein Wetzstein bringt des Messers Schneide wieder auf Vordermann.
Allerdings kann man beim Schleifen auch viel falsch machen. Damit das Messer hinterher nicht noch stumpfer ist, müssen Sie folgende Hinweise beachten.
Benetzen Sie Ihren Schleifstein mit Wasser, dann arbeitet er effektiver.
Halten Sie den Wetzstein parallel an die Klinge und heben Sie den hinteren Teil - in Richtung Messerrücken - etwas an. Eine Neigung von zehn bis 15 Grad ist optimal. Ist der Winkel zu groß, wird das Messer nicht scharf genug. Ist er zu klein, wird die Klinge zwar dünner, also schärfer, aber auch empfindlicher.
Haben Sie den richtigen Winkel gefunden, ziehen Sie den Stein abwechselnd an beiden Seiten der Klinge entlang. Entfernen Sie dann vorsichtig, möglichst mit einem feineren Schleifstein, den Grat - das Messer ist wie neu. Wichtig ist nur eines: Arbeiten Sie mit langen, gleichmäßigen Bewegungen. Sonst kommt eine Macke in die Klinge - und diese Scharte müssen Sie dann erst wieder auswetzen.
http://www.fleischmesser.com/messer-schaerfen/scharfe-messer.html
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