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Messer aus Shiro Gami (japanischer Messerstahl)

Das Shiro Gami stellt die zweite Sorte des japanischen Messerstahls dar. Diese Form, auch als Weißpapierstahl oder als weißer Papierstahl bekannt, ist in weißem Verpackungspapier eingehüllt. Entgegen anderen Formen des Messerstahls ist der Shiro Gami nicht rostfrei. Unterschieden wird hierbei zwischen Shirol, II und III.

Nicht legiert ist der japanische Kohlenstoffstahl Shiro Gami. Wird hierbei ebenfalls der Stahl korrekt mit Wärme behandelt, so sind hier die gleichen Eigenschaften wie beim Ao Gami vorhanden. Zudem werden hier kleine Schneidenwinkel ermöglicht. Die Schärfe, die Schärfbarkeit sowie die Schneidhaltigkeit sind brillant. Der Härtegrad für den Gebrauch liegt hier bei 63 bis 65 HRC.

Eine Beständigkeit von Shiro Gami gegen Korrosion liegt nicht vor. Schließlich ist in diesem Messerstahl kaum etwas an Chrom enthalten. Allerdings liegt eine gute Schärfmöglichkeit des Stahls vor.

Dafür ist die Bearbeitung von hochwertigen Schneidwaren mit dem Shiro gami problemlos möglich. Allerdings ist eine schwierigere Schmiedung des Shiro gami gegeben, da hier kein Wolfram enthalten ist.

Oft ist hierbei festzustellen, dass zwei oder mehr Schichten aus Stahl das japanische Messer bilden. Sie wurden durch den Einsatz von Weicheisen laminiert, wobei sich die Bedingungen der Verarbeitung von Stahl erheblich verbessern. Zudem sind die Messer, die durch die Laminierung einen Schutz vor Bruch erhalten, stets gut gehärtet.


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